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Aktuelles
Ausblick auf 2012: Im Herbst 2012 erscheint der Erzählband "Minotaurus 504" des algerischen Autors Kamel Daoud in der Übersetzung von Sonja Finck. Daoud ist ein Schriftsteller und Journalist, dessen Kolumne "Raïna Raïkoum" im "Quotidien d'Oran" viel gelesen und wegen seiner luziden Analysen sehr geschätzt wird. Daoud konnte in Algerien vier Bücher veröffentlichen, sein fünftes erschien 2011 bei Sabine Wespieser in Paris: "Le Minotaure 504".
Der russische Autor Eduard Kotschergin, dessen Erzählband DIE ENGELSPUPPE 2009 erschien, kommt im März nach Berlin. Der genaue Termin steht noch nicht fest. HIER gibt es ein BBC-Interview mit ihm.
An Elisabeth Augustin erinnert Nikola Herweg in ihrer Dissertation "nur ein land/ mein sprachland. Heimat erschreiben bei Elisabeth Augustin, Hilde Domin und Anna Maria Jokl", 2011 erschienen bei Königshausen & Neumann.
"Die Autorin regt mittels tabuisierter Fragen hintergründig zum ideologie- und systemskeptischen Querdenken an", schreibt Daniel Winkler in "Literatur und Kritik" über den Essayband JUDEN NARREN DEUTSCHE von Hazel Rosenstrauch. Details zum Buch unter: “JUDEN NARREN DEUTSCHE”
von Hazel Rosenstrauch.
Zum Nachhören der Sendung "Zwischentöne" (DLF vom 9. Mai 2011), in der Joachim Scholl Hazel Rosenstrauch vorstellte, klicken Sie bitte HIER.
Die englische Ausgabe des Romans "Und die Ratte lacht" von Nava Semel hat großen Erfolg in den USA.
Beatrix Novy hat am 7.1. im Büchermarkt des DRadios Hazel Rosenstrauchs Essayband besprochen. Und in der Wiener Presse schrieb Erich Hackl über JUDEN NARREN DEUTSCHE.
Im Januarheft (2011) des "Literaturblatts für Baden/Württemberg" von Irene Ferchl hat Hanne Knickmann ein Porträt Hazel Rosenstrauchs veröffentlicht.
"Eindringlich schreibt Hazel Rosenstrauch gegen gegen die Macht einer bleiern gewordenen, in Ritualen erschöpften Erinnerungskultur an … Nicht gegen die Auseinandersetzng mit der deutschen Vergangenheit ist sie, wie sie in ihrem Vorwort schreibt, sondern gegen das Schubladendenken … Um nichts weniger als um Erkenntnis, um Vertrauen in die Aufklärung geht es Hazel Rosenstrauch … Sie liefert keine einfachen Deutungen. Sie sucht den Dialog, weil der Dialog Bewegung ist und der Auseinandersetzung bedarf." Christiana Puschak, junge welt
Zwei weitere lobende Rezensionen des Essaybandes JUDEN NARREN DEUTSCHE von Hazel Rosenstrauch sehen Sie HIER.
Eduard Kotschergin hat den russischen “National Bestseller Book Prize 2010” erhalten!
Die Jury zeichnete damit sein zweites Buch aus, “Mit Kreuzen getauft”. Dieses Buch enthält auch Texte, die wir in die deutsche Ausgabe der Erzählsammlung “Die Engelspuppe” aufgenommen haben.
Glückwunsch, verehrter Eduard Stepanowitsch!
Beim amazon-Rezensionswettbewerb hat die Autorin Brigitte Läufer mit Ihrer Rezension zum Roman “Und die Ratte lacht” von Nava Semel den dritten Platz belegt. Glückwunsch! Siehe:
www.rezension.org/und-die-ratte-lacht/
Ausschnitte aus unserer Lesung mit Eduard Kotschergin und Ganna-Maria Braungardt in der Zehlendorfer Buchhandung Braun & Hassenpflug am 21. Januar 2010 sehen Sie auf http://bit.ly/7jI38a
Presse und Buchhandel loben die “Engelspuppe” von Eduard Kotschergin:
- “Eduard Kotschergin verfügt über die seltene Meisterschaft, den Leser nachhaltig zu fesseln ... Er entwickelt und präsentiert ein Tableau an Figuren und Schicksalen, die den Atem der Authentizität und Wahrhaftigkeit, einen stillen Ernst wie eine Lebendigkeit an Gefühl und Sprache spüren lassen. Sie verdienen es, als die wahren Helden der Geschichte angesehen zu werden.”, so Christiana Puschak in der jungen welt.
- “Dieser Einfrauverlag persona aus Mannheim überrascht mal wieder: Diesmal ist das ein bisher unbekannter Autor aus Russland ... Er erzählt Diebes- und Fluchtgeschichten aus seiner Kindheit, Überlebensabenteuer in Heimen, auf Eisenbahnen, mit Kriegskrüppeln, Huren, Suff und Niedertracht ... Zu Kotschergins fantastischen Alltags- und Untergrundgeschichten aus dem Ural oder dem damaligen Leningrad (das bekanntlich eine entsetzliche Wehrmachtsbelagerung hinter sich hatte) öffnen sich wie nebenbei Einblicke in eine Welt des Elends und der Überlebenswunder. Dank sei den vorzüglichen, den poetischen Übersetzern Reschke und Braungardt und dem winzigen Verlag der Lisette Buchholz in Mannheim”, lobt Jürgen Lodemann in der Stuttgarter Zeitung.
- “Der Roman eines fast unvorstellbaren Lebens ... Ob Verbrecher oder Folterer, ob gütige Menschen am Wegesrand, Straßenhure oder Kinderdiebe - sie alle werden zu etwas, was der Roman als Genre sonst nur im Idealfall schafft - zu Platzhaltern des Menschseins. Und das ist im Falle dieses Buches nicht trist, sondern knallbunt ... Da schreibt einer, der Schauen gelernt hat, Innehalten - und der trotz allem oder vielleicht dshalb noch staunen kann”, schreibt Petra von Cronenburg in ihrem Literaturblog buchfieber.
- “Kotschergin hat ein poetisch dichtes Buch geschrieben”, so Elfie Siegl im Deutschlandradio.
- “Ein wunderbares Buch, trotz der harten bis unmenschlichen Lebensumstände, die es schildert, geschrieben in einem poetischen, anteilnehmenden und warmherzigen Ton”, meint Barbara Scholz von der Buchhandlung Lindemann in Stuttgart.
- Jens Brüning findet im Nordwestradio Bremen : “Kotschergin, der bedeutende Bühnenbildner von internationalem Rang, erweist sich als glänzender Schriftsteller.”
- Matthias Biskupek urteilt im “Eulenspiegel”: “Ein Roman von Weltrang ... autobiographisch und poetisch, direkt und sprachgewaltig.”
- Harald Loch vom Mannheimer Morgen schreibt: “Der Bühnenbildner am Großen Dramatischen Theater in St. Petersburg ist selbst ein gezeichneter Mensch. Was Eduard Kotschergin als Kind und Heranwachsender durchmachte, ist eigentlich unbeschreiblich... Sein bildnerisches Talent lässt ihn Figuren nachzeichnen, unglaubliche Persönlichkeiten, deren Grausamkeit und Mildtätigkeit, deren Verruchtheit, deren krimiller Ehrbegriff, deren Vulgarität und Leiden ein einzigartiges kritisches Tableau der sowjetischen Gesellschaft von der späten Stalinzeit bis in die siebziger Jahre ergeben.
Kotschergin erzählt lakonisch, lässt die selbst erlebten Geschichten, ihren Schmerz und ihr immer wieder unverhofftes Glück unverklärt wirken. Das Drastische nimmt zuweilen Züge des Komischen an, um einem gleich wieder im Halse stecken zu bleiben. Der Autor erfindet den Menschen nicht neu, sondern zeigt ihn in seiner wirklichen ‘Pracht’, die er auch in der sozialistischen Wirklichkeit annahm... Eine atemberaubende Schlichtheit ergreift den Leser, die Poesie des Unausgesprochenen folgt aus der Dramaturgie des Menschlichen – das ist von hohem literarischen Rang... Die deutsche Ausgabe wurde mustergültig übertragen. Der kleine Mannheimer persona verlag hat das Buch sehr schön gestaltet und ihm hilfreiche Erläuterungen beigegeben.”
Schwarzkittelweg von Anna Rheinsberg:
“Wer das besondere Buch sucht, in dem Sprache und Fabel außergewöhnlich sind, sollte Anna Rheinsberg lesen... Diese Familien– und Alltagsgeschichten sind mit einem fabelhaften Sinn für Genauigkeit und Situationskomik geschrieben... Anna Rheinsberg klebt ihren Figuren keine Bedeutung auf, sie begnügt sich nicht mit einer fotografischen Oberfläche – sie kehrt das innere Erleben nach außen. So bringt sie Emotionen zum Schwingen. Und dieser Gefühlsraum mit seiner verdichteten Sprache ist es, der ihre Prosa geheimnisvoll funkeln lässt." (Lutz Schulenburg, büchermenschen)
Das Gesamtverzeichnis wird Ihnen gern zugesandt!
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